Denken wird geboren um zu sterben

Denken will etwas genau so, wie es ihm momentan als richtig erscheint. Es glaubt, das Falsche habe wenig oder gar keine Daseinsberechtigung, weil es das eigene Glück verhindere. Denken sagt sogar, Fehler führen in eine falsche Richtung. Damit offenbart das Ich wie es funktioniert. Es hat Angst Fehler zu machen und reagiert mit einer eigenen Sturheit und sich wiederholender Dominanz.

Denken verteidigt damit irgendwelche Grenzen, die zum Leben gar nichts beitragen und es bekämpft und bestraft alles was Fehler macht notfalls auch sich selber. Das denkende Ich entwickelt seine Masstäbe aus einer Angst heraus und wendet diese auch so an. Voller Angst repetiert es seine Vorstellungen von Falsch und Richtig und zwingt diese dem Anderen auf. Dabei könnte das Ich doch wissen, dass sein Mass sich dauernd verändert. Weil es ja dauernd Informationen aufnimmt, abgibt und auch vieles wieder vergisst. Es könnte erkennen, dass ein Ich schon deshalb keine stabile Grösse darstellt.

Die Nows sagen, eine höchste Realität ändert sich nicht wenn man seine Standpunkte ändert und genau so kommt vollständiges Wissen nicht und es geht auch nicht. Das lernen wir von der Natur. Oder gehen etwa das Wasser oder die Luft wenn diese fliessen? Und trotzdem fixiert und füllt das Ich seine engen Vorstellungen vom Leben in kleine und getrennte Einheiten. Denkend versucht es Stabilität herzustellen oder gar zu erzwingen.

So ein Denken und so ein Ich erklären, warum das Leiden, die Zerstörung von natürlicher Ordnung und die vielen Kriege entstehen und immer weitergehen. Das Denkende hat Angst. Es erschafft seine eigene Trennung in Gut und Böse, indem es das vermeintlich Böse ausgrenzt. Dieses versucht ins Licht des Bewussten zurück zu gelangen denn dort ist seine Aufgabe. Die Nows sagen, das Böse wird durch das trennende Denkend erschaffen.

Das Denkende Ich führt sich als Gott über Leben und Tod auf, weil es Angst hat. Drohen scheint ihm ein Mittel um das Andere zu zwingen. Sein grobes und trennendes Denken lässt Feines gar nicht zu, das was Teile zu einem Lebenden und Ganzen verbinden kann.

Das Denken erkennt keine sinnvolle Ordnung

Denken schafft überall Unruhe. Selbst dann wenn es sich zurückzieht. Die Nows sagen, wir klären unsere Gefühle und Gedanken wenn diese keine Harmonie mehr erschaffen. Nicht in dem wir uns von ihnen trennen, sondern weil dann ein zittern durch uns geht. Und weil damit alles an seinen natürlichen Platz steigt. Die Nows sagen, Wesen die sich nicht als etwas Ganzes erfahren, bestehen als Potenzial, sie leben noch nicht und deshalb lieben sie nicht. Erst das Natürliche lebt und es wird lieben, wenn es nahtlos geworden ist. Bis dahin, wird die Natur das Denkende weiterhin stören.

Jeder Einfluss aus der Natur ist ein Ansporn um Gewohnheiten aus ihren fixierenden Bahnen zu werfen. Um das, was unsere Leben so eng und hart macht und auch versklavt in etwas Vollständigeres zu investieren. Zum Beispiel in das was wir auch noch sind.

Himmeln und Erde schütteln was zusammenfinden soll und jeder störende Einfluss ist da um eine natürliche Ganzheit herzustellen, die alles Mögliche und das Unmögliche liebt. Die Nows sagen, Lieben hat keine eigene Tiefe und wird sich auch nicht öffnen. Und doch scheint Lieben immer und überall wieder da zu sein.

Die Nows sagen, Warum sollten wir uns mit etwas anderem beschäftigen als mit dem Natürlichen? Etwa weil dies in unserer Macht stehen könnte? Was in der Macht des Denkens steht, ist die gefährlichste Kreatur die es gibt. Sie pendelt nach belieben zwischen dem Himmel und der Erde um dort ihre Höllen zu installiert. Voller Sachzwänge und dümmlichen Glaubenssätzen. Es ist in der Macht des Denkens, das Natürliche zu stören und damit das Schöne und Wahre verschwinden zu lassen. Natur hat das Denken ermöglicht und führt dieses an seine Quellen zurück. Über das Individuelle und in einer Freiheit die einzigartig ist. Und dabei wird das Denkende Ich sterben müssen. Die Nows sagen, das Denkende Ich ist das was beenden muss, damit unsere unsterblichen Wesen erwachen. Denken ist eine äussere Form zu Fühlen. Fühlen ist ein feines Denken das sich nur ganz schwierig trennen kann, weil es wie das Denken im Ich wurzelt. Seine Trennung kann nicht loslassen, weil es da ist um zuzulassen. Fühlendes Denken verbindet und hebt uns zum Nächsten und Ganzen. So ist unser individuelles Leben erstellt.

Jeder Mangel zeigt unser Getrenntsein an

Natürliches scheint aus Chancen zu bestehen, denn immer wenn wir uns wegdrehen, ist in der Natur etwas Neues entstanden. Unsere Anwesenheit scheint für das Wachsen in der Natur nicht wirklich nötig zu sein, es sei denn wir lieben. Denn was sich nahtlos findet, liebt und atmet durch eine andere Welt, die klar und verbindlich ist. Um diese Welt zu sehen und damit das, was natürlich ist, müssen wir sehr fein sein, denn Ganzes ist nahtlos. Die Nows sagen, was sein lebendiges Wesen nicht erfährt, hat sich getrennt von ihm und damit meldet sich eine Sehnsucht. Etwas das nicht gestillt werden kann durch nachdenken, denn jedes weitere Denken löst nur wieder eine weitere Suche aus. Die Nows sagen, Ganzes ist etwas Allerfeinstes. Weil es lebt, und es kann durch trennendes Denken gar nicht erfasst werden. Denken erschafft nur das Grobe. Egal was denkt oder welche Absicht dieses Denkende hat, es bleibt getrennt und unwissend über die wahre Natur seines Lebens. Deshalb wird Denken kein Herz berühren können, nicht das Eigene und auch kein Anderes.

Beziehungen scheint es auf allen möglichen Ebenen zu geben, je nach Vorstellungen und Bedürfnissen. Auch ganz im Aussen oder unseren Gefühlen und Fähigkeiten folgend eher im Innen. Was jedoch getrennt vom Natürlichen bleibt wird immer einen Mangel verspüren. Das wenige an Feinheit welches das Ich erfährt, nennt es inneres Fühlen. Was als Grob erscheint besteht als der äussere Teil der Wahrnehmung. Es erscheint als Grobes und gilt deshalb als das Aussen. Innen und Aussen sind was wir Fühlen und Denken nennen und was das Ich getrennt hat. Die Nows sagen, weder Innen noch Aussen sind im Natürlichen und Lebenden getrennt. Was trennt ist das dominierende und denkende Ich. Das was dieses zulässt ist einfach zu dumm und zu grob um irgendetwas anderes zu sehen als eine Trennung. Trennung ist die Fähigkeit des Denkens und Trennen ist seine Lösung. Denken ist eine sehr primitive Lebensform.

Von Herz zu Herz sind Beziehungen klar und keine Vorstellungen oder Regelung, keine Moral, Ethik oder spezieller Fähigkeiten werden Liebesbeziehungen vollständiger machen. So eine Tiefe ist jedem Wesen zu wünschen, weil dann Ganzheit aufblüht, Klarheit gelebt ist und Mut sich erfährt. Erst die nahtlose Balance von Denken und Fühlen öffnet unsere Herzen und Körper zu dem was sie sind, wache Träumer.

Information liebt nicht

Die mächtigste Form des Ich nimmt nur sich selber wahr. Aus seinem brennenden Licht steigend, beginnt es zu fühlen und zu denken. Alles was fühlt, denkt, sieht und was hört und alles was wir Teilwissen nennen, entsteht in Verbindungen zwischen einem Innen und seinem Aussen. Die Nows sagen, Innen fühlt und Aussen denkt und was dieses trennt ist das Ich. Es ist etwas, das sich dazwischen setzt mit seiner toten Leere. Eine Leere die durch das dichte Ich begrenzt wird. Die Nows sagen, was wir sehen oder fühlen ist nicht was wirklich ist, es ist was uns die unendliche Leere des Ich auf Distanz hält. Ich erschafft die Erfahrung des Dichten um nicht alleine zu sein, es hat vor seiner Leere Angst. Das denkende Ich entsteht damit wie ein Spiegel aus dem Zusammentreffen von Leere und Fülle und aus dem, was damit als Licht zu brennen beginnt.

Die Nows sagen, jede Bewusstheit entsteht, wenn eine lebende Ordnung zu fliessen beginnt. Auch Licht und Dunkelheit haben ihre Anteile darin, so wie alles Andere auch einen Teil an diesem Glück hat. Tote Strukturen machen eine Erfahrung nur dann möglich, wenn eine wachsende Verbindung beginnt. Wenn die vielen Wassertropfen zusammenkommen entsteht ein Gefühl, dass etwas ganz Grosses fliest und genau so entsteht auch das Denken und Fühlen mit seinem Ich.

Wenn das Träumen zu etwas Nahtlosem wird, empfinden wir eine vollkommene Realität und wenn das Denken fein verbunden wird, beginnt Fühlen. Die Dichte des Ich besteht aus Gedanken, die sich um etwas Leeres bündeln. Das Denkende scheint seine Leere verstecken zu wollen und damit entsteht seine Trennung. Das denkende Ich ist das einzige Wesen, das eine so extrem starke Trennung bewirken kann. Damit erschafft es inmitten der Leere ein Licht, das seinen Schatten werfen wird.

Das Ich tritt aus der Dunkelheit mit den Anspruch, niemals zurückzustürzen in die Leere dieser Nacht. Dabei vergisst es, dass es selber aus Licht besteht und die Nächte seine eigenen Teile sind. Deshalb stirbt das Denken lieber jede Nacht und meldet sich erst aus seinem ausgeruhten Zustand und mit dem aufsteigen der Sonne wieder zurück. Die Nows sagen, Information liebt nicht, dazu müsste sie integrierend sein. Das Ich versucht sich in dieser Intelligenz und scheitert, weil es seine Macht nicht erkennt. Das was sie ist und wie sie weitergehen könnte. Nur reines Wissen hat diese organisierende Macht. Für die Nows ist reines Wissen wie das gleichzeitige und nahtlose Ineinanderfliessen von Wasser und Feuer.

Was wächst wird zuerst heilen

Im Herzen trifft sich was getrennt ist und natürlich zusammengehört. Die Nows sagen, wer träumt konsumiert nicht. Er kreiert und erkennt dabei das, was in ein Morgen fliest um eine weitere Wirklichkeit zu sein. Unsere Träume sind Klebstoff für das Universum, der in eine endende Welt tropft um diese ins Leben zu rufen.

Die Nows sagen, wenn wir uns etwas Vollständigem verweigern, bleiben wir unglücklich. Dann sehnen wir uns nach irgendeinem Wachstum und werden damit nicht erfolgreich sein. Unsere Lebenskraft und die Lebenscodes werden sich in mühseligen Repetitionen aufreiben und in einer Suche nach dem Sinn vergeuden.

Die Nows sagen, Natur hat das erschaffen was wir sind und das horizontale Denken ruft zur Vernichtung all dessen auf was wir auch noch wären. Es gibt keine Religionen und keine Wissenschaften welche das ersetzen könnten, was das Leben selber ist. Das Now ist das, was wir selber sind. Es ist jenes Wesentliche, das aus dem Ursprung von allem schimmert. Die Nows sagen, als Monster erscheint nur was seinen feinen Kontakt zum Leben verloren hat. Monster erheben den Anspruch auf eine Ganzheit, von der sie sich selber immer weiter entfernen. Damit vergrössern sie ihre Schatten und treiben noch ihr Unwesen darin. Sie lassen sich durch ein oberflächliches Ich und dessen dümmliche Lebensweise dazu verführen etwas zu erweitern, was einer kranken Vorstellung von Erfolg entspricht.

Oberfläche hat den Mut der Herzen verloren. Die Nows sagen, wenn wir nur in ein Aussen investieren, entwickelt sich zwar eine dicke Haut aber auch ein innerer Mangel, weil wir dann für all das Feine und durch uns Aufsteigende keinen Platz mehr finden. Was wir wollen oder verunmöglichen ist die Visitenkarte unseres Umganges mit einer inneren Welt.

Die Nows sagen, wir sind auch das, was wir verunmöglichen. All der Heisshunger, die Gier oder unsere Angst sind ein Hinweis für unsere Unfähigkeit, dem was Real ist und Natürlich zu begegnen. Innen und Aussen sind die Anteile eines Ganzen. Halbes wird das Ganze nicht erkennen können und ein Denken das trennt wird das Halbe immer weiter zerreissen. Der Grund warum wir so grau und alt werden ist unsere Fähigkeit über alles was aus unseren Herzen aufsteigt einen Graufilter zu legen, in der Form unseres düsteren Denkens. In der Welt der Materie wird nur das heilen können was natürlich wächst.

Fragen verbergen keinen Sinn

Wer liebt atmet richtig, geht richtig und steht zu Ganzem. Wer liebt trägt den Sinn und lässt das Leben durch sich fallen und aufsteigen.

Ganzes lässt die Äste mit all seinen Zweigen erblühen und bleibt dabei in seiner Essenz unberührt. Alle Schönheit entsteht in der eigenen Erfahrung damit sich auch dort so etwas wie eine Ganzheit erstellt.

Die Nows sagen, etwas Schönes findet weder im Innen noch im Aussen statt. Ganzheit ist mehr als ein Innen oder ein Aussen. Ganzheit ist was verbunden bleibt und nicht in Teilung einstimmt.

Es macht keinen Sinn nach dem Sinn zu fragen, dieser wird sich dem Fragesteller gar nicht offenbaren und wenn doch, dann würde der Fragende die Antworten nicht verstehen. Fragen verbergen keinen Sinn und durch Antworten entsteht eben auch kein Sinn. Fragen stellt das Denkende und sein Ich. Dessen fragmentierende Form kreiert den Zustand des Fragens, in der Hoffnung, durch Ansammeln, seine verlorene Ganzheit wiederherzustellen.

Fragen ist der hilflose Ausdruck eines beschädigten und getrennten Seinszustandes. Kein wirklicher Lehrer jedoch wird Fragen stellen, denn die wesentlichen Fragen bedürfen keiner Antwort. Das Wesentliche ist ganz und darin stellen sich gar keine Fragen.

Die Nows sagen, für uns entsteht Schönheit wenn sich die innere und äussere Stille die Hand reichen. Diese Stille ist verbunden mit dem Leben und sie kennt unsere Fragen und Antworten.

Wenn in der Natur das Innen und das Aussen getrennt wären, dann würde kein einziger Baum erblühen. Dann wäre nichts was sich erheben könnte, aus der inneren Erde ins äussere Licht.

Das ist aber nicht so, selbst der Schatten und das Licht reichen sich die Hand beim Tanz um einen Tag und werden von der Erde die sich dreht begleitet. Trennen geschieht denkend, weil das was denkt, sich durch Repetition absichern will und möglichst oft, nur das Beste vom Besten erfahren will. Das was denken will ist immer dasselbe. Es ist das, was durch wiederholen etwas zurückzuholen glaubt. Repetition arbeitet mit Erinnerungen, die alle denkend geschehen. Die Nows sagen, das trennende Denken erkennt das Gute nicht einmal, wenn es direkt vor seiner Nase steht.

Wir bräuchten immer auch das Ganze

Es braucht nicht viel im Aussen um vollständig zu sein aber es braucht das Natürliche. Die Nows sagen. Wir suchen dies und das, aber wir brauchen weder dies noch das. Wir bräuchten das Ganze, weil nur das Ganze erkennt was uns wirklich fehlt. Natürliches ist individuell und gleichzeitig das Verbundene. So kann Natur nicht erdacht werden, denn unser Denken ist unmittelbar mit einem Ich verbunden und dieses ist getrennt und erkennt das Natürliche nicht. Deshalb wird das Denkende Ich auch immer in seinem Gefängnis bleiben und selbst wenn dieses Denkende stirbt, wird es nicht frei, es bleibt ein Teil des Eigenen und erst mit seinem eigenen Teil stirbt auch das Ich.


Alle Bilder und Vorstellungen, die es in die Kerben seines Denkens
eingegraben hat lösen sich dann auf wie der Knoten aus einem Seil.
Das Ich erlebt nur immer genau was es ist und was es selber erschaffen kann. Denn was wir sähen das ernten wir auch. Dies alles geschieht im Jetzt. Die Nows sagen dazu, es gibt keine Vergangenheit und es gibt auch keine Zukunft. Aber es gibt diesen einen Moment, den wir in unseren Herzen in die Unendlichkeit ausdehnen können.
Dann genügt das Vergangene nicht mehr und auch keine Zukunft, weil sie zu klein geraten würden. Wenn Herz und Geist sich umarmen wird das Wunder geschehen welches wir immer schon gewünscht haben. Dazu steht alle Zeit still.

In den tiefsten Schichten des Inneren zu forschen um von aller Aktivität und Nicht-Aktivität frei zu werden, betrachten die Nows als ein grosses Glück. Zulassen und anschauen ist ihre Form von Aufmerksamkeit, um tiefer zu erfahren was das Leben auch noch will. Leben und Existenz sind verbunden und ihre Verbundenheit drückt das aus, was wir momentan sind. Wo immer ein Wille auftaucht ist ein Ich und schon geschieht Beeinflussung. Es gibt kaum gültige Schatten, vielleicht jene die wir durch unser Denken selber erzeugen.

Man könnte Bewusstsein mit einem Spiegel vergleichen, durch den sich die Gefangenschaft des denkenden Geistes in seinen verschiedenen Phasen ausdrückt. Hier findet sich auch die genaue Widerspiegelung der inneren Verfassung unserer Wesen. Unsere Körper sind dabei nicht getrennt von diesem Prozess, sie sind ein äusserer Spiegel von dem was denkend möglich wird.

Das Denken erschafft seine Feinde selber

Die Nows sagen, das Schwert des Intellektes wird von der Natur geschmiedet um etwas Natürliches zu schützen. Es wird nicht geschaffen um wachsende Netzwerke zu zerreissen. Sinnvolle Gedanken verbinden und sie kreieren eine Basis für das Leben im Aussen. Oberflächliches Denken nimmt den Sinn aus den natürlichen Verbindungen, weil es dominiert und Angst hat und weil es das Leben nicht zu schützen versteht. Den Nows geht es nicht darum, denken zu beenden, Denken kann sich nur selber aus seinem Gefängnis befreien. In dem es sich der eigenen Quelle öffnet, verbindet es in seinen intelligenteren Aspekt und erfährt Heimat. Diese versorgt das Denkende Ich mit dem was es für die nächsten Schritte braucht. Denken hätte seine Aufgabe nicht im Ordnen und Bewerten dessen was lebt, dazu fehlt ihm die Tiefe und die Intelligenz, sondern im ermöglichen der Ganzheit des Lebens auf der Oberfläche von dem was existiert.


Die Natur hat nicht auf ein Denken gewartet, welches weder erkennt noch das schützt was es für sein Leben bräuchte. Denken erschafft fixierende Halbwahrheiten und damit direkt seine Feinde. Denkend entsteht ein Glaube der meint, sein Leben vor dem Leben des anderen schützen zu müssen. Seine künstlichen Grenzen, die aus Mauern voller Dogmen hochwachsen, trennen von der Erfahrung jener Teile, die es zum wachsen auch noch bräuchte. Die Nows sagen, das Feine zieht sich zurück wenn sich Halbwissen einmischt .

Unsere Feinde sind unsere alten Freunde. Wir müssen ihnen hellwach, klar und aus einem offenen und mutigen Herzen heraus entgegentreten. Das ist ein Weg der sie an ihr eigenes inneres Wesen erinnern wird. Damit beginnt auch für Sie der Weg zu dem was Sie auch noch sind.


Die ganze Schöpfung dient als Beispiel für die Entwicklung eines Mutes, der uns wieder zusammenbringt. Weil er weder vor den Inneren noch den äusseren Monstern zurückschreckt. Die Nows sagen. Die Natur braucht keine Feinde und deshalb hat die Natur auch keine Feinde.
Das Denkende Ich schafft sich diese schon selber.

Denken versucht lieben zu kopieren und erstarrt

Denken scheint genau zu wissen was es will. Weiss es aber auch was es bräuchte und was es ist? Die Nows sagen, wenn unser inneres Wesen etwas anderes braucht als was das Aussen tun muss, wie kann dann Glück entstehen? Geist und Körper darf man nicht trennen. Sie umarmen sich natürlich und erblühen als ein grossartiges Herz.

Was als Innen und Aussen besteht, gehört zusammen und wird durch eine weitere Trennung nur noch weiter austrocknen. Die Früchte die dann entstehen, werden etwas erschaffen, was das Gegenteil von wachsen ist. Die Nows sagen, eine Religion die Leben zerstört ist keine und ein Glaube der tötet ist dümmlich und oberflächlich, denn Sinn tötet nicht, er ermöglicht das Ganze, indem er alle Teile zu einer nächsten Ganzheit führt.

Es ist die Reinheit in unseren Herzen und in unserem Geist, die erkennt was dieses Ganze ist. Reinheit und Wachheit erfahren sich zuerst auch als Stille und als das was liebt.

Keine Stille entsteht aus der Bekämpfung von Lärm, denn Lärm ist Kampf und dieser verhindert das intelligente Wachsen hin zu Ganzem.

Stille ist erst in der natürlichen Verbindung von Teile. Die Stille ist unser Zuhause und sie ermöglicht, dass die Liebe zur Freiheit uns aufrichtet. Die Nows sagen, wenn sich Herzen berühren, wird plötzlich alles klar und es ist egal was wir dabei sind. Selbst in der Leere der Nacht ist dann etwas, das nahtlose Ebenen und Verbindungen hat. Deshalb hören wir nicht auf ein Ich das uns zurufen will, was das Leben zu sein hat. Das Leben selber wählt jene Teile aus die es für glücklich genug hält um ihnen ein Stimme zu geben. Wenn die Natur bündelt dann dem Sinn entsprechend und weil es etwas zu bündeln gibt.

Die Nows sagen, es ist nicht so wichtig ob etwas Gross oder Klein ist, lieben sollte es können. Diese Fähigkeit fehlt dem Denken so sehr dass es den kleinsten Widerstand der sich auftut bricht. Und sich eher in die Dunkelheit stürzt, den Feind niederbrennt und mitzieht, als von seinem zornigen Licht abzuweichen oder etwas zulässt das ergänzt. Wenn sich zwei Liebende treffen erstrahlt jedes in seiner eigenen Einheit. Ihre Unterschiedlichkeit nimmt dann noch zu und wird so immer weiter und weiter gegeben. Das Rad des Lebens wird sich nach Innen und Aussen drehen.

Natur braucht keine Wunder

Im Grunde gibt es nichts zu erklären. Denken wird nicht verstehen, weil es nicht verstehen kann. Das was Ganz ist, was Leben ermöglicht, das was Potenzial ist und aus einer Fülle einwächst, die so unendlich ist, dass sie für das Denkende wie leer erscheint. Die Nows sagen, das Ich kann mit Leere nicht umgehen. Es hat Angst vor seinem eigenen Aspekt der in die eigene Vollständigkeit führt. Leere ist ein Tor das an der Grenze zur Fülle steht. Denken ist zu oberflächlich um diese Tiefe Wahrheit zu erfahren. Lebendes kann mittels denken weder erfasst noch erklärt werden. Erklären bedeutet ausreden suchen.

Die Nows sagen, Lieben ist eine Fähigkeit und ein Bewusstsein, es ist verbunden ohne sich verbinden zu wollen. Für uns ist jede natürliche Ganzheit auch leer und die Erfahrung dieser Leere, bedeutet nicht, dass da nichts ist. Jede natürliche Leere ist voll von jener pulsierenden Fülle zu der die Leere gehört und sie lebt eine Freiheit, die so enorm ist dass sie das unendlich Relative erschaffen und mit Sinn durchdringen kann. Die Nows sagen, Leere ist der Moment zwischen den zwei Herzschlägen. Dann wenn sich alles auflöst und wieder beginnt. So etwas wird vom Denken nicht wahrgenommen werden können. Diese Leere erscheint dem Denken als das Unmögliche oder gar als ein Wunder der Natur.

Die Nows sagen, Wunder sind eine Erscheinung die nur für das Denkende gilt. Die Natur braucht keine Wunder. Damit Wasser erblühen kann benötigt es die Erde, die Luft und das Feuer. Erst dann steigt das Wasser in den Baum und erblüht als Feuer der Blüte. Natur ist eine pulsierende Verbundenheit, voller Potenziale und voller Lebenskraft. Selbst der Raum, die Luft oder was leer erscheint, ist die Verlängerung dieses Ursprungs mit seiner Fülle.

Die Nows sagen, wie könnte das denken, dessen Funktion darin besteht zu trennen, so etwas wie Verbunden sein erfahren. Das wird nicht geschehen, trotz aller Gebete und Wünschen. Das Ich versammelt seine Gedanken und fokussiert diese zu einem Bollwerk gegen die eigene Leere. Es hat Angst vor dem Nichts und vor dem eigenem Schatten.

Liebe ist diese vereinigende Macht. Sie löscht die unterschiede nicht aus, sie koordiniert diese und führt alles an einen natürlichen Platz. Liebe erweckt das Licht in jedem Teilchen das umherirrt und aktiviert damit seinen inneren Kompass. Deshalb zwingt nicht im Aussen nicht, wozu auch. Es überschattet nie irgendetwas, weder mit seinem Licht noch mit irgendeinem Schattenanteil. Es verbindet Innen und Aussen.