Wir dürfen uns nur wachsend erheben

Wasser hat keine Nationalität und keinen Glauben, es dient dem Leben als Ganzes. Wasser fliest frei und gleichzeitig durch viele Täler und gehört niemandem. Wenn seine Wellen einen Ort erobern dann nur für eine kurze Zeit. Die Nows sagen, das Denken hat diese einfache Wahrheit vergessen. Wasser, Erde, Feuer und die Luft sind uns Verbündete. Mit ihnen reinigt und heilt die Natur was unrein oder gar zerbrochen ist und fügt es wieder ins Lebende ein.

Die Nows sagen, die feinsten Wesen sind gleichzeitig etwas Individuelles und tief Verbundenes. Wer liebt erfährt das, er erkennt, dass echtes Glück nicht abhängig ist von Ideen oder Vorstellungen. Lieben berührt uns aus einer Ganzheit. Glückliche Wesen vertrauen deshalb in ihren Fähigkeiten und wissen, dass etwas Unmögliches die Behauptung eines sehr engen Denkens ist. Es zeigt lediglich die eigenen fehlenden Verbindungen an.

Die Nows sagen, wer das natürliche erkennt, öffnet damit die Quellen von dem was erzeugt und nährt. So berühren wir durch unser natürliches Wachsen immer auch etwas Ganzes. Das ist unsere Spur, der wir vertrauen können. Deshalb folgen die Nows den feinen Hinweisen aus der Natur und erwachen in Herzen, die mit allem verbunden bleiben. Auch mit dem Gegenpol von dem was im Moment gerade ist.

Die Nows sind an Sackgassen nicht interessiert. Sie werden sich nicht darin verkriechen. Die Nowa sagen, ohne die feine ordnende Kraft in unseren Herzen wird jedes Wachsen chaotisch sein. Leben ist tief, schnell und auch zu vielfältig um von einem kleinen Hügel aus regiert zu werden. Nur schon ein einziges Eintauchen in das unbegrenzte Feld aller Möglichkeiten, belebt das Leben gleichzeitig und überall.

Was natürlich entsteht gehört zusammen, auch weil nur das Natürliche verbunden bleibt. Denken versteht das alles nicht, es redet sich ein im Zentrum des Lebens zu stehen. Aber das Leben hat gar kein Zentrum. Das Leben selber ist dieses eine zentrierte Wesen.

Nichts folgt dem Freien

Natürliche Wesen kommen frei von falschen Idealen zur Welt und ohne jeden sturen Glauben. Ihr Leben klammert sich nicht an stumpfe Gewohnheiten und braucht weder falsche Versprechen noch irgendeine Hoffnung. Die Nows sagen, die Tiefe des Lebens ist durch denken nicht erreichbar und erschafft auch keine leeren Facts. Keine wirkliche Intelligenz strengt sich nur im Aussen an um dort eine Realität zu betonieren.

Das Denkende Ich hingegen schon. Sein Denken bleibt oberflächlich und dümmlich. Es hat bereits alles Wesentliche verloren auch wenn es sich im Aussen als Sieger fühlt und meint gewonnen zu haben. Jede erdachte Ordnung bleibt oberflächlich und ohne jedes Leben. Das Lieben dahinter findet nicht statt. Die Nows sagen, fehlender Inhalt kann nicht einfach dazu möbliert werden.

Jedes Leben ist einzig und auch einfach grossartig, es findet kreativ und intelligent statt und ohne zu suchen. Leben atmet aus der Verbindung von Innen und Aussen. Es ist nicht getrennt und überfliest in einer Ganzheit und voller Sinn. Freies sucht nicht, es genügt ihm das zu sein was verbunden ist und deshalb am leben.

Die Nows sagen, keine Heilung beginnt im Denken sondern in der Tiefe und Vollständigkeit unserer wunderbaren Herzen. Es braucht nicht immer noch mehr im Aussen sondern ein Ort der alles beinhaltet.

Um zu lieben wird es nicht genügen nur im Aussen oder nur im Innen anwesend zu sein. Wir müssen in uns investieren, in das was wir sind. Die Nows sagen, man sollte das Leben nicht als etwas im Aussen betrachten. Lieben ist ja auch nicht im Aussen.

Es gibt keinen Ersatz für Natur

Natürliche Intelligenz entsteht nicht durch unser Denken und kommt auch nicht aus unseren Büchern. Was nicht aus der Tiefe unserer Herzen steigt, wir nicht erblühen, weder als Sinn noch als Erfolg.

Die Nows sagen, ohne feinste Verbundenheit bleiben unsere Gedanken und Gefühle wie eine leere Hülle. Echtes Leben drückt sich durch Sinn aus und jedes echte Wissen überfliest aus seinem vollständigeren Zustand. Wir werden also wachsen müssen, wenn wir eine bessere Welt erfahren wollen.

Die Nows sagen, was nicht natürlich wächst, wird von der Evolution nicht weiter berücksichtigt, egal wie teuer etwas ist. Somit wird auch all das Erdachte irgendwann verschwinden, weil es mit dem Leben nicht wirklich verbunden bleibt.

Oberflächliches Denken verbindet das Leben nicht tief genug um Sinn zu entfachen. Erdachtes wird damit künstlich bleiben und in Vorstellung bleiben und damit hinterlässt es Sehnsüchte. Die Nows sagen, Sehnsucht ist getrennt und deshalb sucht sie. Ganzheit erkennt. Verstehen erweitert unser Glück und nicht das was auswendig lernt. Ohne Tiefe und Sinn bleibt jedes Denken ein kleiner schmutziger Spiegel, der Teilrealitäten erschafft und diese als das einzig Reale spiegelt um damit das erreichbare in den Dienst dieser momentanen Idee zu zwingen. Sobald das denkende Ich in seine fühlende Tiefe zulässt.

Damit erkennt es das natürliche und beendet seine Illusionen und damit den Grund für sein Sterben an der Oberfläche. Denn unsere Wünsche gehen dann in Erfüllungwenn die Ganzheit des Lebens berührt wird. Die Nows sagen, Wünsche erfüllen sich bestimmt nicht weil man daran glaubt oder irgendetwas will oder herbeisehnt.

Die integrierende dritte Position

Die grosse Mutter des Now, trägt ihren negativen Pol auf der einen und einen positiven Pol auf der anderen Seite. Damit bleibt sie unbewegt, unerschütterlich und unbeeinflusst in ihrer eigenen Mitte, in einer dritten Position. Im unzerstörbaren Raum ihres Lebens. Ihre Kraft, das Gegensätzliche zu verbinden macht sie zu diesem Zentrum.

Hier erfährt jedes Leben auch wann, wozu und wie viel etwas hervorzubringen ist.

Männliches und weibliches werden hier gezeugt und auch geboren und steigen als Inhalt und Form auf. Beim Aufsteigen treffen sie auf etwas das nicht nahtlos verbindet, etwas das sich entscheiden kann, etwas das meint seine eigene Freiheit besitzen zu müssen.

Die Nows sagen, das Ich des Denkens, besitzt keine eigene Freiheit. Es ist mit einem Schwert versehen und kann sich wahllos trennen. Von dem was es auch noch ist. Vom Ursprung, von der Mutter oder vom Vater. Damit entstehen ein Intellekt und ein Verstand ohne die Intelligenz des Now. Diese erschaffen Trennung und Chaos und hier ist auch die verletzlichste Stelle eines Individuums, denn hier beginnt seine natürlich gewachsene Naht zu reissen.

Nows wenden sich leicht dem Natürlichen zu und betonen, wie wichtig die feinste Balance von Denken und Fühlen ist. Einerseits durch das was denkend erkennt und zugleich durch das eintauchen in jene Welt, die nur dem feinsten Fühlen offen bleiben. Sie sagen, Aussen und Innen sind nichts Getrenntes. Das Denken schafft eine Trennung, weil Trennen seine Fähigkeit ist.

Die Nows sagen, sich vom unnatürlichen zu verabschieden bedeutet das zu erfahren was man wirklich ist. Aus Liebe zum Ganzen und zunehmend als Chance für das Erblühen des eigenen Lebensbaumes. Denken hätte seinen Sinn im Ganzen. Dazu müsste es nur dem Ganzen offen bleiben können. Es würde mit dem Nahtlosen fliessen und damit erkennen ohne zu trennen.

Jede Oberfläche hat ihre eigene Tiefe

Jeder Ast und jeder Zweig unserer unbewussten und bewussten Existenz erblühen durch die sanften Berührungen mit dem Sinn. Sinn ist im Schönen und im Hässlichen und wenn dieser da ist wird sein Wesen aus der eigenen Tiefe geflutet. Die Nows sagen, nur was liebt erkennt sich auch selber und damit seine Chancen um zu wachsen. Wenn die eigene Stille den Sinn öffnet, fühlen wir uns augenblicklich zu Hause, egal was wir im Moment sind oder wo wir im Aussen stehen.

Stille erkennt das Fehlende und ergänzt es und eine echte Stille lässt zu, dass wir alles nach Hause kommen. Denn Sie löst jede Angst.

Das Volk der Nows sagt über diese Stille,
das Unechte denkt, das Echte verbindet.
Das Unechte will Sicherheit – und das Echte ist Fülle.
Das Unechte stirbt – das Echte wird nie geboren.
Nur das Echte ist, denn nur die Stille ist.
Stille ist eine Wachheit die erkennt, aber sie fordert nicht.
Sie ist Tief und hat deshalb ihre Oberfläche.

So ist auch die Stille des Now. Echte Wesen müssen nicht alles besitzen, es genügt ihnen mit dem Ganzen verbunden zu sein. Das Aussen ist unsere Chance durch lieben das zu werden was wir auch noch sind. Wenn wir unser Denken ins Feinere erweitern, stellen sich eigene Werte ein. Die Nows sagen aber auch, es ist schön im Herzen eines anderen Wesens zu sein.

Der Wille zur Veränderung ist eine Flucht

Die Natur will nichts von uns und sie braucht auch unsere störenden Gedanken und nicht. Wenn Natur eine erkennbare Absicht hat dann die, dass wir zu dem stehen was wir wirklich sind und was die Natur durch uns erschaffen will. Darin besteht zugleich die Chance für das eigene Wachsen und für unser echtes Fortschreiten.

Die Nows sagen, Natur verändert sich nicht, sie kreiert. Dauernd zu Ändern macht sehr wenig Sinn, wenn der Grund dafür im Kopf entsteht. Isolierendes Denken hat keine tiefere Basis für die Erweiterung von Sinnvollem. Wir können die Natur nicht besser machen und wir können uns durch Denken nicht verbessern. Wie auch? Jede Änderung die nicht aus einem feineren Zustand aufsteigt, wird den Lärm und das Chaos nur noch grösser machen. Jeder Versuch sich dem Anderen anzupassen oder an der Oberfläche des Denkens etwas zum Guten hin zu beeinflussen wird auf die Dauer misslingen.

Die Nows sagen, der Wille zur Änderung ist eine Flucht und zeigt den Zustand eines getrennten Bewusstseins auf. Wer zu ändern versucht, will nicht mehr leiden. Er will nicht mehr Mangel haben, er will endlich wachsen. Dabei sind unser Glück oder Unglück das, woran wir uns erkennen und unsere Kraft zu heilen erfahren könnten. Unsere Körper lügen nicht, sie zeigen auf wovon wir flüchten und holen uns zum Sinn zurück. Das alles geschieht wenn wir uns zulassen.

Die Nows sagen, wir können unser Denken betrügen, aber nicht unsere Körper und nicht die Natur. Natürliches kreiert und wir tun gut daran uns dieser einfachen Tatsache zu stellen.

Das Denkende ersehnt eine Veränderung. Seine Sehnsucht ist der Ausdruck von tiefster Trennung. Trennung verändert nicht, sie stagniert nur noch mehr unser Wachsen. Dies alles wird durch unseren Konsum und endlosen Repetitionen an der Oberfläche nicht geheilt und es ist egal welcher Art diese sind. Die Nows sagen, Veränderungen sind wie die Wolken am Himmel, sie zeigen den exakten Anteil von Wasser in der Luft an.

Freie Wesen suchen nicht

Beim Erfahren von dem was wir auch noch sind entstehen keine Hoffnung und auch kein blinder Glaube. Es entsteht eine zunehmend Klarheit in unseren Herzen und ein stiller und freier Geist. Ein Geist der wissend erkennt und erfasst, woher etwas stammt und wozu es fähig ist.

Die Nows sagen, lebendiges Wissen ist rein, es lebt im Sinn und ohne Geburt und ohne Zeit. Es kann weder geboren noch künstlich erschaffen werden. Lebendiges Wissen verbindet das was liebt. Es dehnt sich durch unsere Leben und wächst in der Dunkelheit und auch über die Erde hinaus. Es steigt von Ast zu Ast und überspringt dabei keine Grenze. Es verbindet nahtlos vertikales und horizontales und erkennt Potenziale und Chancen.

Lebendiges Wissen entfaltet die Blumen und die Herzen aller Wesen, es trägt den Sinn und wird nicht erschaffen. Es begleitet das Leben durch alle Phasen und alle Formen und hinein in die vielen Ebenen seiner Manifestationen. Lebendiges Wissen wird nicht gelernt oder erfunden, es wird erinnert. Fühlende Wesen sind fein genug und im Besitz eines Organes das dieses Wissen erkennt.

Die Nows sagen, individuelles Leben ist wie die vielen Wellen in einem Ozean aus Sinn, in dem jede Welle jede andere Welle beeinflusst. Die Tiefe dieses Ozeanes, offenbart sich in der Höhe und in der Kraft seiner Wellen. Aber jedes Lebewesen erfasst sich auch noch selber, indem es der eigenen Ganzheit folgt. Die vielen Reflektionen des Lichtes und die Strömungen in unterschiedlichen Tiefen bedeuten für unzählige Wesen jeweils eine Heimat.

Die Nows sagen, Wellen an der Oberfläche sind zugleich die Begrenzung der Tiefe und auch die Tiefe von unserem Himmel und so sind sie die Spielwiesen für das all das Individuelle.

Wir fangen Inspirationen mit unseren Herzen ein

Nows sagen über ihre Feinde, wenn wir diese hassen sind unsere Wesen schwach und wir sind Getrennte. Wir wissen aber auch, dass nur das Mutige lieben wird. Wenn wir stark sind und verbunden, öffnen unsere Herzensich dem Groben und dem Feinen. Wir führen uns damit zu unserem gemeinsamen Potenzial und zu dem, was wir einmal lieben werden. Wir werden glücklich wenn durch Feinde wieder Feines wird.

Die Nows sagen, Feinde sind unsere verloren gegangenen Freunde. Wir denken nicht über die Werte von Freunden oder von Feinden nach. Freunde werden nicht mehr oder weniger wenn sie einen Wert für uns haben. Wir richten nicht über ihre Worte und Taten. Störendes Denken bringt uns nicht weiter und Hass vertieft nur noch den Abgrund zu einem unserer verlorenen Teile.

Die Nows nutzen jede innere Berührung als Chance und ihre Herzen reagieren augenblicklich. Weil sie das Wiedererkennen, was verloren ist. Sie sagen, was unsere Herzen berühren gehört zu uns und bekommt seine Chance. Wir sind unserer individuellen Einzigartigkeit bewusst und es gibt Wesen die uns zerstören wollen.

Das Reine und Feine berührt unsere Herzen immer zuerst. Es ist die Freiheit welche die Begegnung mit dem Sinn erschafft, damit wir etwas durch unsere Herzen in die Unendlichkeit ausdehnen können. Die Nows sagen, das Schwert unseres Denkens darf nur trennen was unsere Herz zu verbinden vermögen.

Repetitionen trennen uns vom Lieben

Natürliches Denken ist ein müheloser Vorgang, der durch Kontrolle oder Fokus nicht verbessert werden kann. Die Nows sagen, wir konzentrieren uns beim Denken nicht. Denn auch das Denkende versucht fliessend zu sein.

Ganzes gelingt nur wenn seine vielen Verbindungen nahtlos bleiben und das denkende Ich auch in die Tiefe des Fühlens übergleiten kann. Das einfrieren von Gedanken wäre für die Nows ein vorübergehender Zustand. Es kann sinnvoll sein etwas einzufrieren um seine Lebensdauer zu verlängern, oder etwas getrennt vom Ganzen zu betrachten. Aber es darf dadurch nicht aus dem Lebenden und Ganzen getrennt werden.

Die Nows sagen, wir werden in unseren Leben keine Eiszeit installieren. Das Eis und der Schnee haben ihre natürliche Ordnung und liegen auf den Gipfeln des Denkens um dort in ihrer vollständigen Stille den Botschaften des Himmels zu lauschen. Die Nows sagen, der Himmel hält nichts zurück, alles ist da sobald die Erde dazu bereit ist. Die Nows kontrollieren weder ihre Gedanken noch kämpfen sie dagegen an. Sie sagen, wir bleiben in den Sinn verbunden und dieser fliest durch uns und wächst zu noch mehr Klarheit und in weitere Ebenen des Glücks ein. Alles Leben findet damit überall statt. Leben ist immer unendlich und deshalb gleichzeitig.

Freie Wesen urteilen nicht und sie ordnen nicht ein. Es gibt keinen Grund um für oder gegen etwas in der Schöpfung zu sein. Wenn wir feststellen, dass sich Teile in uns aufbäumen, erkennen wir darin Schöpfung und das kreative Potenzial dahinter und wenn wir dem begegnen was uns seltsam erscheint, gehen wir darauf zu und öffnen unsere inneren Fähigkeiten. Auch um zu erfahren was vor uns steht.

Leiden ist für Wachstum nicht nötig. Jede innere Distanz isoliert in dem sie die Brücken des Lichtes unterbricht und damit das, was durch die Liebe mit uns spricht.

Die Nows sagen, das blinde Antrainieren von Verhalten ist krank es zeugt von einem oberflächlichen und dümmlichen Lebenswandel. Was nur im Aussen wächst wird in ein Gefängnis einwachsen. Repetitionen bedeuten Trennung, denn dabei entsteht nur noch mehr Dichte und eine gedachte Dichte fliest nicht, sie reduziert das Lebende. Natürliche Strukturen sind nötig, sie folgen dem natürlichen und dem Sinn.

Siegen im Sinne von etwas Ganzem

Denken und Fühlen sind wie Feuer und Wasser. Sie sind genau so gegensätzlich. Die Nows sagen, bei polaren Fähigkeiten ist es nur von Vorteil, das was diese unterscheidet und zusammenhält zu erkennen. Denn das Wesentliche wächst aus dem was das Andere mit seinen Gegensätzen akzeptiert. In etwa so, wie wir das Licht und die Dunkelheit akzeptieren oder auch das Viele und das Wenige.

Wir wissen dass uns zu viele und das zu wenige uns nicht sehr gut bekommt, weil es uns verschlackt oder auszerrt.

Wenn das fliessende Fühlen durch einen brennenden Gedanken aus der Balance geworfen wird, trennen sich Sinn und Wunsch und dann geht nichts natürliches mehr in Erfüllung. Denn ein Wunsch erfüllt sich nur, wenn er die Ganzheit des Lebens berührt. Ganzes ist das, was nahtlos verbunden bleibt. Es bleibt hinter den vielen feinen Stichen des goldenen Fadens zurück, der das Licht und den Schatten verwebt um sie in etwas Goldenes hineinzubinden.

Die Nows sagen, erst aus dem goldenen Humus wachsen die Bäume wieder in den Himmel zurück, aus dem sie gefallen sind. Jeder Baum ist der geglückte Versuch des Lebens in der Richtung des Ganzen zu erwachen.

Etwas das unglücklich ist verbindet nicht tief genug damit es zu einer glücklichen Beziehung reichen könnte. Die Nows sagen, das Denken und sein Unwissen was die Natur des Lebens betrifft, halten jedes natürliche Wachsen zurück. Alles Echte bleibt fähig die Gegensätze zu vereinen. Das Unechte zerstört es dann wieder und trennt was lebt aus dem Sinn. Geglückte Träume vereinen noch die scheinbar unüberbrückbarsten Gegensätze, denn sie fliessen aus der Stille von etwas Nichterfassbarem. Das ist ihre Stärke.

Mitfühlen hat nichts mit Chaos zu tun oder mit Leiden und Herzschmerz.

Es ist sehr nahe beim Lieben und genau deshalb bewertet Mitfühlen auch nicht. Es erkennt ohne zu trennen was das jeweils Richtige ist oder das was den Sinn des Ganzen stützt. Und es handelt danach.